Ende März trafen sich die Kolleginnen und Kollegen des Arbeitskreises Archive in der Leibniz-Gemeinschaft virtuell zu ihrem 43. Arbeitstreffen. Nach den üblichen Formalia und der Begrüßungsrunde berichteten die Sprecherinnen des AK Archive, Dr. Esther Howell und Dr. Maria Schäpers, über den gemeinsamen Workshop des AK Archive und des AK Forschungsdaten zur langfristigen Archivierung von Forschungsdaten und ihre weitere Arbeit. Es folgte der Austausch mit Dr. Marvin Bähr von der Geschäftsstelle der Leibniz-Gemeinschaft u.a. zur „Stellungnahme der Leibniz-Gemeinschaft zum Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der Zugänglichkeit und Verknüpfbarkeit von Forschungsdaten“ und zu Unterstützungsmöglichkeiten durch das Leibniz-Kompetenzcenter Beschaffung (LKCB). Im Anschluss wurde das EEZU-Projekt (Einfaches Erschließungs- und Zugriffssystem für kleine und mittlere Archive) des FIZ Karlsruhe Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur und des Landesarchivs Baden-Württemberg von Luca-Hendrik Sann (FIZ Karlsruhe) vorgestellt und rege diskutiert. Der Tag wurde mit den Berichten aus den Unterarbeitskreisen abgerundet.
Am zweiten Tag beschäftigte sich die Runde angeregt durch einen Impulsvortrag von Dominik Kimmel mit der Nutzung von Künstlicher Intelligenz in Archiven. Danach tauschten sich die Teilnehmenden über aktuelle positive und auch herausfordernde Entwicklungen in ihren jeweiligen Archiven aus. Mit dem Ausblick auf das nächste Treffen, das im GESIS Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften im September stattfinden wird, endete das Treffen. In Köln wird sich der Kreis u.a. dem Thema „Hausarchive“ zuwenden.

„Silberbrenner“. Abbildung aus dem „Schwazer Bergbuch“, 1556. Foto: Deutsches Museum